Der UFC startet in die Jubiläumssaison

Wir haben Grund zum Feiern! Der Unterschleißheim-Lohhofer Faschingsclub Weiß-Blau e. V. startet am Wochenende in seine 33. Saison.

Bei der Proklamation am Samstag, den 16. November ab 11:00 Uhr in der Mehrzweckhalle im Haus der Verein (Birkenstraße 2, Unterschleißheim). Der Eintritt ist frei.

Foto: Sabine Hanka

Wir präsentieren Ihnen dort neben unserem Jubiläumsprinzenpaar auch das neue Kinderprinzenpaar, und natürlich auch die Showtanzgruppe, sowie die Kindershowtanzgruppe des UFC. Außerdem dürfen Sie sich auch auf die, in diesem Jahr schon zum 17. Mal stattfindende, Verleihung des Olé Uhus freuen, eine Auszeichnung an verdiente Bürger der Stadt, die frei nach den Initialen des Vereins Unikat, Frohsinn und Charakter repräsentieren.

Aber warum eigentlich am 11. November? 

Die Zahl 11 gilt allgemein als närrische Zahl und spielt im Laufe der Fastnachtszeit in mehrfacher Hinsicht eine Rolle: Am 11.11. starten alljährlich die Narren in die neue Faschingssaison. Vorwiegend im Rheinland findet zu diesem Anlass eine öffentliche Proklamation statt. Den Vorsitz bei einer Fastnachtssitzung oder Karnevalssitzung hat der so genannte Elferrat. Die Sitzungen selbst, aber auch Karnevalsumzüge beginnen offiziell in der Regel um 11 Minuten nach einer vollen Stunde. Zur Erklärung dieser Zahlensymbolik gibt es verschiedene Ansätze. Es gibt eine Reihe von Zahlen, denen von seitens der Religion eine besondere symbolische Bedeutung beigemessen wird. Die Elf gilt dabei als Zahl der Maßlosigkeit, der Sünde, als teuflische Zahl. Im Mittelalter kennzeichnete sie alle Menschen, die außerhalb der Sittengesetze standen. Sie überschreitet nicht nur das, was anhand der zehn Finger menschlicher Hände, sondern auch in der Zahl der gottgegebenen „Zehn Gebote“ fassbar ist. Der Bezug zur Fastnacht als einem Fest, bei dem es ausgelassen und nicht immer gerade sehr christlich zugeht, ist insofern leicht herzustellen. Darüber hinaus ist die 11 auch eine „Schnapszahl“, die als solche Symbolzahl der Narren sein kann. Bei der Wiederbelebung des rheinischen Karnevals Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die 11 als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen unter der Narrenkappe versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins. Der Begriff Fasching wird vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen gebraucht. Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen Vaschanc und Vaschang auf. Der Begriff Fasching leitet sich von „Vaschang“ vom Fastenschank her, also dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit.